The Demolition Man
Jane Kramer, The New Yorker

Beim Lesen dieses Porträts des italienischen Premiers Matteo Renzi musste ich immer wieder an Xavier Bettel denken:

He has what could be called a peripatetic mind and, like any good performer, he uses it to keep you on the edge of your seat, not asking inconvenient questions, and also, perhaps, to impress himself when he’s about to confront an obstacle in his path.

Das ging mir auch bereits beim Artikel von Perry Anderson so („his chubby good looks and cocky manner made him a natural attraction once he entered politics“).

Willkommen in der Hyperzivilisation
Johannes Kuhn, Süddeutsche Zeitung

Bürgermeister Ed Lee hatte wie sein Vorgänger Gavin Newsom San Francisco nach der Wirtschaftskrise von 2008 mit Steuererleichterungen für Twitter und Co. als Alternative zum Silicon Valley etabliert. Nun sind die Jobs da, aber ein Teil der Stadt droht zu verschwinden.

Aggressiver Humanismus
Zentrum für politische Schönheit

Die Aktivisten, die letzte Woche mit ihrer Aktion „Die Toten kommen“ viel Aufmerksamkeit bekamen, erklären in diesem Text von 2014, dass sie die traditionellen Menschenrechtsorganisationen zu nett und zu höflich finden. So ganz überzeugt mich die Argumentation nicht, aber der Vergleich zu Natur- und Umweltschützer ist ganz interessant. Dem Zentrum für politische Schönheit warf man vor, mehr auf sich aufmerksam zu machen als auf das Problem. Diese Kritik hört man selten, wenn es um Greenpeace geht …

Une démocratie post-représentative et post-gouvernementale pour une société post-croissance ?
Yannick Rumpala

Il est difficile de ne pas noter que l’érosion de la « croissance économique » (voire, derrière elle, les difficultés du système économique lui-même) et la « crise » du système politique représentatif interviennent au même moment.