The Future Is Almost Now
Elisabeth Alsop, The Atlantic

Science Fiction kommt unserer Alltagswelt immer näher. Und das macht die jeweiligen Filme meist erschreckender. Die Autorin nennt als Beispiel die britische Serie Black Mirror. Denke ich an die Episode „The Waldo Moment“, dann jagt mir das in Zeiten von Trump und dem Mord an Jo Cox einen kalten Schauer den Rücken hinab.

Journaliste pour l’histoire
Ivan Jablonka, La vie des idées

Es gibt viele Gründe, warum dieser Text mir gefällt. Ein Satz ist aber besonders schön:

„Sur les terres de vérité, l’historien est laboureur, le journaliste est braconnier.“

Ivan Jablonka bespricht das Buch Edwy Plenel über den Rainbow-Warrior-Skandal und macht sich dabei Gedanken über Parallelen zwischen der Arbeit der Journalisten und Historiker. Sein Buch L’histoire est une littérature contemporaine ist übrigens auch empfehlenswert.

On Reading Issues of Wired from 1993 to 1995
Anna Wiener, The New Yorker

Die Werbungen seien das Interessanteste an den alten Ausgaben des Technologiemagazins, schreibt Wiener. “Don’t let a fax/modem slow you”, steht in einer. Die Wired von vor 20 Jahren zeigt aber auch die Hoffnungen und die Utopien, die die Autoren und Leser an die Technologie knüpften. Seine Rache war vernichtend Constantin Seibt, Tages-Anzeiger Wie allgegenwärtig Utopien im Silicon Valley noch heute sind, erzählt Seibt am Beispiel von Peter Thiel. Dessen Fehde gegen das Klatschmedium Gawker wurde viel kommentiert, aber Seibt liefert wie immer die große Geschichte dahinter.

Open Office
Planet Money, NPR

Die Geschichte der folgenreichen Idee, Bürowände einzureissen. Und nein, es ist keine Verschwörung der Kopfhörerindustrie …